Restaurant „Zur Staude“
Staudenhöfe 17
79215 Sexau
Tel. 07641/7343

Inhaber: Familie Preisinger

Ruhetag: Dienstag und Mittwoch

Wir besuchen dieses im wahrsten Sinne des Wortes gastliche Lokal schon seit etwa 25 Jahren. Das Restaurant besteht seit 1898 und liegt direkt an der Straße von Sexau nach Freiamt. Seit einigen Jahren ist ein großer Reiterhof angegliedert. Hier können eigene Pferde während der Urlaubszeit untergestellt werden.

Vor einigen Jahren ist der Besitzer leider verstorben, glücklicherweise hat die Tochter mit der Mutter entschieden, das Lokal unverändert weiterzuführen. Der Gastraum wirkt gemütlich, das gelbliche Licht verstärkt diesen Eindruck. Wie früher üblich ist auf der Fensterseite eine rundumlaufende Sitzbank. Die Tische sind weiß eingedeckt mit frischen Blumen.

Die Bedienung ist sehr freundlich und was besonders erfreulich ist, das Preisniveau ist bei sehr guter Qualität außerordentlich gastfreundlich. Hier bekommt man auch noch einen Apfelmost aus eigenem Ausbau zu 1 EURO für das Viertele, der 1/4-Liter Wein kostet ab 2,30 EURO, 1 Portion Leberle sauer zu 9,70 EURO.

Wir hatten zu Beginn eine cremige Kartoffelsuppe (Tagessuppe) zu 2 EURO, wie es sich gehört sehr heiß, sahnig und sehr fein.

Vor dem Hauptgericht dann ein hervorragender grüner Salat, knackig mit nicht zu saurer Vinaigrette und dem unverwechselbaren leichten „Fondor“-Geschmack, wie es schon meine Oma machte. Da werden Kindheitserinnerungen wach.

Dann die bekannt guten Brägele (sehr knusprig, große Portion, ähnlich wie Rösti und auf einer großen Platte). Dazu geröstete Sulz in mundgerechte Stücke geschnitten, knusprige Zwiebelwürfel – ebenfalls heiß, knusprig und einfach köstlich.
Außerdem eine Portion Bibeliskäs (sahniger Frischkäse), ebenfalls einfach köstlich und eine große Portion.
Hier lohnt es sich einzukehren nach einer Wanderung oder mit großem Appetit – sie werden sicher satt und sehr zufrieden das Lokal verlassen. Zur Verdauung dann ein sehr gutes hausgebranntes Zwetschgenwasser, dazu einen ebenfalls hervorragenden Kaffee aus der sehenswerten „antiken“ Filter-Kaffee-Maschine.

Rundum immer wieder ein erholsamer Abend in der Staude, es bleibt zu hoffen, daß die Wirtsleute bei der guten Qualität der Speisen und Getränke bleiben, also alles „beim alten“ lassen. Gerne empfehlen wir dieses freundliche Lokal mit unverfälschter badischer Küche.

 

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